Das Prökelmoor war bis in die 1920er Jahre ein Moortümpel im morastigen Grenzgebiet zwischen den ehemaligen Dörfern und heutigen Hamburger Stadtteilen Klein Borstel, Wellingsbüttel und Bramfeld. Richtung Süden floss ein Bachlauf ab, der den Bramfelder See speiste. Der Name, abgeleitet vom niederdeutschen prökeln für „stechen“, deutet auf den ehemaligen Torfabbau in dieser Gegend hin. 1928 wurde das Gelände als letzter Teil der Erweiterungen von Otto Linne in den Ohlsdorfer Friedhof einbezogen und ein runder See von etwa 120 Metern Durchmesser geschaffen. Um den Prökelmoorteich herum legte man kreisförmig ansteigende Terrassen für Urnengrabstätten an. Der Teich befindet sich im Norden des Friedhofs, östlich des Eingangs Kornweg.
Der ehemalige Abfluss wurde durch einen 15 Meter breiten Kanal, dem Inselkanal, und ein System von rechteckigen Teichen und Seen ersetzt, die weiterhin in den Bramfelder See münden und zum Moorkampgraben gehören.
Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Prökelmoor
Adresse (Unnamed Road), Hamburg 22337, Germany
Koordinaten 53°37'41.953" N 10°4'1.626" E